Von Hippokrates bis heute - Jahrhundertealte Erfahrung

Bereits Hippokrates kannte ähnliche Behandlungsformen unter der Bezeichnung des "Knochensetzens". Über viele Jahrhunderte war die Chirotherapie eine Medizin der Empirie und wurde Laien und Heilern zugeordnet. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurden in Vereinigten Staaten durch Palmer und Still nahezu gleichzeitig die Schulen der Chiropraktoren und Osteopathen gegründet. Über Vertreter dieser Schulen kamen die Lehren nach Europa und wurden hier von Ärzten aufgegriffen, weiterentwickelt und auf eine wissenschaftliche Grundlage gestellt. Ärzte und Physiotherapeuten, besonders in England (u. a. James Cyriax, Alan Stoddard), Skandinavien (u. a. Olaf Evjenth, Fredy Kaltenborn), Australien (Geoffrey Maitland) und Deutschland (u. a. H.-D. Wolff, Gottfried Gutmann, Karl Sell, Peter Bischoff, Wolfgang von Heymann, Ueli Böhni und Hermann Locher) schufen damit die moderne Manuelle Medizin.

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